Yvonne Werner-Mees
 
 
 

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ZWISCHEN HOFFEN UND SEHNEN

Yvonne Werner-Mees in Flügels Restaurant Mal schmachtet sie, mal macht sie an. Wenn Yvonne Werner-Mees auf der Bühne steht, muss man mit heftigen Kontrasten rechnen. Die Künstlerin wandelt sich stehenden Fußes, die Palette der Charaktere reicht vom Vollblutweib bis zur verliebten jungen Frau, die sehnsüchtig auf ihren Traummann wartet. "Obwohl es im Programm eigentlich nur um Sehnsucht geht", sagt die Hannoveranerin. Allerdings um verschiedene Formen der Sehnsucht. Das kann enttäuschte Liebe sein wie der Wunsch nach Freiheit im Denken und Handeln. Für ihren Chansonabend "Das Glück ist anders-wo?" hat die Künstlerin Lieder zusammengestellt, deren Tenor das ewige Sehnen und Suchen des Menschen ist. "Der Tango ist für mich eine der ausdruckstärksten Formen für Sehnsüchte", verrät sie in der Pause. Argentinische und französische Stücke trägt sie ebenso gekonnt vor, wie jüdische Tangos aus der Zeit des Nationalsozialismus. Damit es nicht zu schwer wird, hat die Sängerin den Liedern Sehnen und Hoffen swingende, lebenslustige Stücke von Cole Porter und Georg Kreisler im Programm gegenübergestellt. Dass die an der Stage School of Music, Dance & Drama in Hamburg ausgebildete Frau die richtige Mischung gefunden hat, beweißt der Applaus der Gäste in Flügels Veranstaltungssaal. Die Mischung aus Aggressivität und Sehnsucht spricht an und macht Lust auf die Auseinandersetzung mit den eigenen Sehnsüchten, Träumen und der Möglichkeit, das Glück in die eigenen Hände zu nehmen. Begleitet wird die 30-jährige Deutsch-Griechin- wie bei ihrem ersten Programm- von Pianist Ulrich Nötscher. "Wir ergänzen uns an vielen Stellen und harmonieren gut miteinander" sagen die Künstler...
(Hannoversche Allgemeine Zeitung/Seelze 15.5.2002)